Beatlemania #61

Letzte Gerüchte über die gemeinsame Beatles-Produktion

Paul McCartney wurde nach Berichten im US-Magazin „Beatlefan“ am 25. März 1994 in Minnesota auf der Pressekonferenz für Linda’s Veggie Feriggerichte nach dem Verlauf der Aufnahmen für das „Beatles-Album“ gefragt. „Es ist kein Album. Wir haben eine Dokumenationserie, die in etwa einem Jahr herauskommen wird. Und was wir sagten, war dass wir versuchen würden ein Stück Musik dafür zu machen, nur der alten Zeiten wegen, wirklich! In der Tat haben wir uns vor etwa einem Monat getroffen und einen Titel aufgenommen (…)“ so Paul.
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Get Back: Das verhinderte Album

Im Januar 1969 starteten die „Get Back“/„Let It Be“-Sessions, die sich zur frustierendsten Periode der gesamten Karriere der Beatles entwickelten. Nach Epsteins Tod war Paul die treibende Kraft die Band zusammenzuhalten, er wollte dass die Band wieder live spielt… in einem Konzert oder für Filmaufnahmen. Sie entschieden sich für einen Film, trafen sich dafür am 2. Januar 1969 in den Twickenham Film Studios in London und begannen ein paar Songs für eine Live-TV-Show zu proben. Aber die bisherigen Disharmonien eskalierten und George verließ am 10. Januar 1969 Band und Studio.
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Ein Klassiker feiert Geburtstag: 30 Jahre „A Hard Day’s Night“

Allein 6 unterschiedliche Kopplungen der Single „A Hard Day’s Night“ haben wir bei unseren Recherchen entdeckt. Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. „A Hard Day’s Night“ wurde von John geschrieben, Produzent war George Martin. Der Song entstand nach einem Ringo-typischen Ausspruch am Ende eines Aufnahmetages „It’s been A Hard Day“. Am 16. April 1964 wurden Take 1 bis 9 aufgenommen. Take 9 war der einzige, der bis zum Ende gespielt und dann auch für die Aufnahmen genutzt wurde.
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Macca NWT Soundchecks

Während die Songliste bei den Konzerten von Paul McCartney’s „New World Tour“ kaum Variationen aufwies, sprudelten die Soundchecks regelrecht vor Spontaneität und Überraschungen. Aus der Nähe ansehen durfte diese Vorstellung, die sich in der Regel am späten Nachmittag vor der jeweiligen Show abspielten und etwa ein bis anderthalb Stunden dauerten, nur geladene Gäste, ein paar Quizgewinner und Fans, die sich den Eintritt in Form des berüchtigten LIPA-Tickets (ca. 1000 bis 1500 DM, je nach Land als Spende an LIPA) erkauften.
Evelyn Schwarz || Seite 38
Ausgabe: 04/94 || 17. Juli 1994
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